Trion Worlds enthüllt Gloamwood, eine dunkle, dichtbewaldete Zone, in der die schlimmsten Albträume der Spieler buchstäblich aus dem Boden wachsen.
Dort stellen sich die Helden nicht nur blutrünstigen Goblins oder wilden Spinnen, den Ausgeburten einer riesigen Brutmutter, sie bekommen es ebenfalls mit einer Gruppe von Kultisten zu tun, die sich die unnatürliche Kraft eines uralten planaren Artefakts zunutze machen wollen.
Über Rift: Planes of TelaraTM
Unzählige Abenteurer kommen in Rift: Planes of Telara, einem neuen, in einer dynamischen Welt angesiedelten Fantasy-MMORPG, zusammen. Risse, sogenannte „Rifts“, zerreißen die Wirklichkeit im ganzen Land und entfesseln mächtige Kräfte, die die Existenz Telaras bedrohen. Jeder Durchbruch bringt dabei neue Figuren, Ereignisse und Schätze mit sich, während sich die Welt selbst um die Spieler herum dynamisch verändert. Die Nutzer können zusammen mit ihren Freunden in weitläufigen, aufwändig inszenierten Umgebungen spielen oder diese in anspruchsvollen PvP-Kämpfen herausfordern, während sie die Geheimnisse der Dimensionen aufdecken. Die Charaktere können dabei aus mehreren verschiedenen Rassen ausgewählt werden und das innovative neue Klassensystem erlaubt nahezu grenzenlose Möglichkeiten, die Spielfigur weiter zu entwickeln.
Gloamwood – Der finstere, finstere Wald
Das sonnengesprenkelte Silverwood kann kürzlich zurückgekehrte Aszendenten derart einlullen, dass sie in falscher Gewissheit davon ausgehen, dass die Kreaturen aus den Rifts zwar bedrohlich sind, jedoch gestoppt werden können, bevor sie in Telara Schaden anrichten. Die einfältigen Helden erleben das Chaos allerdings aus erster Hand, wenn ihre Missionen sie nach Gleamwood führen. Denn hier ist ein tiefer, dunkler Wald, in dem der schädliche Einfluss fremder Ebenen von tief unter der Erde aufsteigt und Bäume und Dörfer von der Wurzel aus vergiftet.
Wächter die nach Gloamwood reisen, sehen sich umgeben von dürren, blattlosen Bäumen mit weißen Wurzeln und blass grünen Stämmen. Der „Shade“ lauert hier und die Sonne sticht nur selten durch den verhangenen Himmel, der tagsüber gelblich erscheint und nachts bedrohlich blutrot. Ein endloses Zwielicht, dem Gloamwood seinen Namen verdankt. Die Erde hier ist nass und schwarz und manchmal kann man die seltsamen Fußabdrücke der Kreaturen finden, die zwischen den Bäumen hausen.
Silkweb Pass
Reisende müssen sich durch Silkweb Pass zwängen, der seinen Namen den dicken, von Baum zu Baum reichenden Netzen verdankt. Sich dort zu verfangen oder vom extrem schmalen Pfad abzukommen ist nicht ratsam. Riesige Spinnen jagen auch neben den Netzen und stürzen sich wie aus dem Nichts in Überzahl auf Reisende. Legenden ranken sich um die Brutmutter und vielleicht kann ein Wanderer, der sich verirrt hat, den Schimmer ihres Panzers erhaschen, bevor er von einem Stachel so lang wie ein Schwert durchbohrt wird.
Gloamwood Pines
Das Dorf Gloamwood Pines existiert im dunkler werdenden Wald vor sich hin, die mürrischen und misstrauischen Einwohner verweigern Fremden selbst dann noch die Gastfreundschaft, wenn sie in Not nach Hilfe suchen, um das Überleben des Dorfes zu sichern. Gloamwood Pines wird schon lange von einer Serie grausiger Morde heimgesucht. Obwohl alle Hinweise auf ein riesiges Tier deuten, konnten selbst mehrere Versuche, die Raubtiere aus der Umgebung zu vertreiben, die Mordserie nicht stoppen.
Die Dorfbewohner sprechen auch von der Hexe, die in Deepwood Cottage lebt. Sie war schon alt, als die zahnlosen Großväter im Dorf noch kleine Jungen waren, arbeitete an ihren Flüchen oder linste mit ihren milchigen Augen durch einen Spalt im Vorhang hinaus in die Wälder. Manche behaupten, die Hexe und Gloamwood sind eins, und man wäre versucht, dies auch zu glauben, wenn man sieht, wie die düsteren Schatten selbst nach den Bäumen greifen.
The Goblin Menace
Zivilisierte Leute arbeiten hart, um Gloamwoods Goblins in Schach zu halten. Aber die kleinen gemeinen Kreaturen werden mutiger. Sie breiten sich im Wald aus und greifen sogar bewaffnete Patrouillen an. Manchmal sind die Goblins größer und stärker als gewöhnlich und handeln wie wahnsinnig in ihrem Blutrausch. Angestachelt von ihren Gedlo-Priestern beweisen sie immer mehr, zu welchen Grausamkeiten sie fähig sind.
Unbearbeitete graue Felsen, so groß wie zehn Männer, stehen in einer unmöglichen Formation angeordnet im Wald. Sie standen jahrhundertelang auf ihrer Lichtung und dienten einem vergessenen, bösen Zweck. Goblins haben sich nun an diesen Standing Stones ausgebreitet und attackieren jeden, der ihnen zu nahe kommt.
Die Goblins haben ihre Stadt in der Kanalisation von Shadefallen Keep errichtet, die sie um ihre eigenen, grobgehauenen Tunnel erweitert und tiefer in den Untergrund getrieben haben. Abenteurer, die mutig und dumm genug sind, sich in die „Darkening Deeps“ vorzuwagen, könnten die Ursache für die neue Aggressivität der Goblins finden, Dorfbewohner von Gloamwood Pines retten – oder ihr Ende in einem Sturm aus Feuer und Klauen finden.
The Mathosian Mill
Einst hat eine stattliche Mühle Ressourcen von Gloamwood zu den Mathosianischen Märkten geleitet, bevor sie vom Shade verdorben wurde. Aus ihren Gräbern gestiegene oder aus „Death Rifts“ wankende Untote haben die Mühle überrannt und die Arbeiter niedergemetzelt. Unternehmer sprechen davon, eine Expedition zu organisieren, die diesen wertvollen Außenposten zurückerobern soll. Doch bis dahin kann man lediglich das Rasseln von Knochen und das Quietschen eines lange nicht mehr benutzten Mühlrads aus der alten Mathosian Mill hören.
Shadefallen Keep und der Endless Court
Gerüchte verbreiten sich in Gloamwood Pines. Anwohner behaupten, Lichter im Shadefallen Keep gesehen zu haben, das verlassen ist, seit vor mehr als einem Jahrhundert die Toten auferstanden sind. Die Angst geht um, dass sich Agenten des Endless Court tröpfchenweise im Herzen des Waldes festgesetzt haben. Angeblich ist ein uraltes Artefakt in Gloamwood verloren gegangen und es kann nur Böses geschehen, sollte es ein Totenkult in die Hände bekommen.
Selbst wenn diese Gerüchte wahr sind und Helden die Kultisten besiegen, so werden die Anwohner immer noch sagen dass „wenn eine Gefahr in Gloamwood beseitigt wird, nimmt eine andere bald ihren Platz ein.“ Einige Ascended sind am Boden zerstört wenn sie erkennen, dass die Rettung Telaras lediglich ein stecknadelkopfgroßes Licht am Ende eines endlos langen Tunnels ist. Viele weitere realisieren, dass Gloamwoods Zerfall ein Zeugnis für den Preis des Versagens ist und stürzen sich kopfüber in den dunklen Wald.
Diese Helden tragen entweder das Licht der Rettung nach Gloamwood oder sie verschwinden wie eine erloschene Kerzenflamme.